Viktualienmarkt

viktualienmarkt_marienplatz

Das Wort Viktualienmarkt leitet sich von Viktualien (Lebensmittel) ab. Ursprünglich hieß der Markt „grüner Markt“, oder einfach Marktplatz. Die Bezeichnung Viktualienmarkt kam im 19. Jahrhundert auf, als es im Bildungsbürgertum modern war, deutsche Begriffe zu lateinisieren.

Nachdem der alte Münchner Stadtmarkt am heutigen Marienplatz als Handelsort für Getreide und andere Agrarerzeugnisse zu klein geworden war, wurde der Markt an seinen heutigen Ort verlegt.
Über die Jahre hinweg musste dieser zentrale Markt oft erweitert werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz durch Luftangriffe schwer beschädigt. Die Stadtverwaltung entschied sich den Viktualienmarkt unter erheblichem finanziellem Aufwand wieder zu neuem Leben zu erwecken anstatt den Markt aufzugeben und auf diesem wertvollen Grund in bester Lage Hochhäuser zu errichten.
Ab 1953 bereicherten Münchner Bürger den Platz mit Gedenkbrunnen für Volkssänger und Komiker Liesl Karlstadt, Karl Valentin und Weiß Ferdl. Später kamen noch Brunnen für Ida Schumacher, Elise Aulinger und den Roider Jackl hinzu.

Seit den 1950er Jahren entwickelte sich der Viktualienmarkt zu einem Feinschmeckermarkt. Heute beherbert er 140 Firmen, die Brot, Blumen, Früchte, Fisch, Fleisch, Molkereiprodukte, Säfte, Kunsthandwerk und vieles mehr, auf über 22.000 Quadratmetern. Heute ist er nicht nur ein Markt Münchner sondern auch eine Sehenswürdigkeit für Touristen.
2007 wurde mit vielen Veranstaltungen und Aktionen das 200jährige Jubiläum des Marktes begangen.

Öffnungszeiten

Mo-Sa: bis 20:00 Uhr